So liebe Leserinnen und Leser.
Hier der zweite Teil unser Abenteuer. Nachdem wir also in Auckland ausgiebig geshoppt haben (Teleobjektiv und Possumsocken) ging es mit einigen Umwegen aus der City raus in Richtung Coromandel-Peninsula. Dort ankommen wollten wir uns eigentlich im Kauearanga Valley hinter Thames beim DoC-Visitors-Center mit Broschüren über Campgrounds versorgen. Aber natürlich hatte das besagte Center zu. Da haben wir uns überlegt zu einem dahinter liegenden Campground zu fahren. Eine Schotterpiste vom Feinsten mit metertiefen Schlaglöchern. Kurz vorm Platz lief uns dann ein deutsches Pärchen über den Weg, das wir bereits in Ahipara in der Lodge getroffen haben. Und wie der Zufall so will haben die beiden auf demselben Campground wie wir übernachtet. Abends gab es zur Feier des Tages ein richtig schönes Lagerfeuer. In Alkohol-seliger Stimmung haben wir dann beschlossen die nächsten Tage zusammen zu verbringen.
Gesagt, getan. Am nächsten Tag sind wir erstmal einkaufen gefahren und dann die wunderschöne Küstenstraße von Thames nach Coromandel-Town gefahren, um dort auf einem besseren Campground zu übernachten. Dieser Platz ist zwar sauber, aber der Trockner ist extrem scheiße. Trocknet nämlich nicht richtig datt olle Ding. Viel zu viel Kohle fürs Waschen. Aber so ist halt das Leben. Abends haben wir ein leckeres BBQ gemacht und den Abend vorm Kaminfeuer ausklingen lassen
Am Donnerstag haben wir dann das Highlight in Coromandel-Town besichtigt bzw gefahren. Die Driving Creek Railway, eine kleine Bimmelbahn, die ein exentrischer Töpfer seit den 70er baut. Ursprünglich nur dafür gedacht, um Ton aus den Hügeln auf seinem Riesengrundstück zu holen. Aber wie die Banken so wollen (O-Ton Zugführer) musste er die Bahn Anfang der 90er für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Was er übrigens nicht wollte. Eine kleine gemütliche Bimmelbahn durch die hügelige Wildnis. Dauert eine Stunde und ist defintiv zu empfehlen.
Nachdem wir also zum ersten Mal mit einer neuseeländischen "Eisenbahn" gefahren sind, haben wir uns aufgemacht den hohen Norden von Coromandel zu erkunden. Von Coromandel-Town bis Colville war die Straße noch geteert, dann ging sie über in eine Schotterpiste direkt am Meer entlang. Nach gefühlten 50km (in Wahrheit nur 35) sind wir schließlich in der Fletcher Bay angekommen. Dort gibt es einen DoC-Campground direkt am Meer. Auf dem Weg gibt es insgesamt 3 Plätze, aber wir wollten natürlich wieder das beste und sind deshalb bis ganz nach oben. In der Fletcher Bay haben wir uns dann mit dem Van direkt an den Strand unter einen Potukawa-Baum gestellt. Robin und Lisa haben ihr Zelt neben uns aufgestellt. Nachmittags haben Robin und ich uns am Angeln probiert, was natürlich keinen Erfolg hatte. Abends gab es natürlich wieder ein Lagerfeuer. Den nächsten Tag haben wir dann auch noch in der Bay verbracht, haben einem Seehund beim Fischen zu geschaut, natürlich selber versucht zu angeln und abends wieder ein Feuer gemacht. Angeln brachte natürlich keinen Erfolg. Robin hat allerdings einen gefangen, hat ihn aber wieder rein geworfen. Ich habe zu der Zeit ein Schläfchen gemacht, sonst hätte ich ihn schon dran gehindert.
Am Samstag haben wir uns dann schweren Herzens von der Bay verabschiedet. Allerdings hatten wir den Tag davor und Samstag schlechtes Wetter, sodaß der Abschied nicht so schwerfiel. Wir sind dann direkt nach Hahei unterhalb von Whitianga gefahren. Dort gibt es die weltberühmte Cathedral Cove, grob gesagt einen Felsen mit nem Loch drin. Eigentlich wollten Jessi und ich uns hier wieder alleine auf die Socken machen. Da meine Sachen aber ein wenig nach Feuer gestunken haben, sind wir heute dann auch noch geblieben um zu waschen und sind den Cathedral Cove Walk gelaufen. Das Loch im Felsen am Strand hat sich dann doch als ein schönes Loch an einem schönen Strand entpuppt. Nachher gehen wir noch an den Hot Water Beach. Das ist einer der berühmtesten Strände Neuseelands. Dort kann man sich bei Low Tide ein Loch am Strand buddeln, in welchem sich das Wasser aufgrund von unterirdischen Quellen erhitzt. Mal schauen wie das so wird.
Morgen fahren wir dann weiter zum Karangahake Gorge. Dort werden wir dann wahrscheinlich zwei Tage bleiben, um den Gorge zu erkunden. Und jetzt habe ich für heute keine Lust mehr auf Schreiben. Viel Spaß beim Lesen..
Cheers
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6 Kommentare:
Muhahaha
Hast du den Bauch extra eingezogen?
Oder Spannt der Anzug so?
Eure Fotos machen echt Fernweh!
Weiter so!!!
Idyllisch....
Palim Palim
Sind gerade zurück vom Hot Water Beach. Sehr interssant, allerdings ist heute Spring Tide und deshalb war nix mit Pool buddeln. Die Wellen sind total auf den Strand geklatscht. Aber immerhin sind die Füße sehr Hot geworden.
Irgendwann kommen wir aber zurück und dann gibts nen Pool.
Und ja Eddie, der Anzug spannt....
Kann mich anschliessen, super Bilder.Gute Kamera!!!!!!!!!!!!!!
Und Malte? ich sag nur umwerfend..ehrlich.Sieht toll aus.Jetzt würde ich gern Jessi sehen....
Meine Güte die Fotos werden immer besser!Super weiter so.Weiterhin viel Spaß und good luck
kann ich mich nur anschließen hammer geile Fotos ach ich beneide euch ! weiter noch so viel gutes für Euch
haqllo ihr mann nach langer zeit mal wider hierherverirrr klasse berichte klasse bilder mfg strefan maren es ja es nicht malte
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